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Themen dieser Ausgabe
» CANopen-Modul für ET200S jetzt mit "CAN 2.0A"-Unterstützung
» Anybus-CC: Neues EtherNet/IP-Modul mit 2-Port-Switch
» Thilo Döring neuer Vertriebsleiter von HMS Karlsruhe
» Feldbus und Industrial Ethernet weiter auf dem Vormarsch
» Anybus X-gateway koppelt Profinet und Modbus-TCP


CANopen-Modul für ET200S jetzt mit "CAN 2.0A"

1SI CANopen-ModulDas 1 SI CANopen-Modul für SIMATIC ET200S unterstützt ab sofort auch das "CAN 2.0A"-Protokoll.

Damit können jegliche CAN-Frames mit 11 Bit Identifier von der SPS über Profibus oder Profinet und das 1 SI CANopen-Modul an alle Arten von CAN-Geräten übertragen werden, und zwar unabhängig vom darüber liegenden CAN-Protokoll.

Um die Anwendung dieses neuen Features in der SPS zu erleichtern, hat HMS dem 1 SI CANopen-Modul weitere SPS-Funktionsbausteine hinzugefügt, so dass SPS-Programmierer CAN-Frames direkt im SPS-Programm (Step 7) verarbeiten und auch erzeugen können. Auch kundenspezifische CAN-Protokolle können mit den neuen Funktionsbausteinen implementiert werden.

Das 1 SI CANopen-Modul von HMS ermöglicht die einfache Integration von CANopen/CAN-Geräten in eine Profibus- oder Profinet-Architektur von Siemens. Typische Anwendungen sind Maschinen und Automatisierungssysteme, bei denen CANopen/CAN-basierte Antriebe zusammen mit einer Siemens-SPS eingesetzt werden. Das 1 S1 CANopen-Modul ist im Hardware-Katalog von Step 7 enthalten, was den Programmieraufwand auf ein Minimum reduziert.

Weitere Informationen:   » 1 SI CANopen-Modul


Anybus-CC: Neues EtherNet/IP-Modul mit 2-Port-Switch

Kommunikationsmodul für EtherNet/IP mit integriertem 2-Port-SwitchAnybus-CC (Anybus CompactCom) ist eine Familie einbaufertiger Kommunikationsmodule. Die steckbaren Module sind untereinander austauschbar und unterstützen Feldbusse, Industrial Ethernet, serielle und wireless Kommunikationsstandards. Das neue 2-Port-Modul für EtherNet/IP ist das jüngste Mitglieder dieser Produktfamilie.

Das neue 2-Port-Modul ermöglicht EtherNet/IP-Kommunikation in Echtzeit in einer Bus- oder Ring-Topologie. Der integrierte Switch macht teuere, externe Switche überflüssig. Mit diesem neuen Anybus-CC-Modul für EtherNet/IP können Automatisierungsgeräte einfach an Rockwell-SPSen angebunden werden.

Für die Implementierung spezifischer Anwendungsprotokolle ist das Modul zusätzlich mit einem vollwertigen TCP/UDP-IP-Socket-Interface ausgestattet.

Das Kommunikationsmodul unterstützt auch das DLR-Redundanzprotokoll (Device Level Ring). Die DLR-Technologie erhöht die Ausfallsicherheit des Netzwerkes auf Geräteebene und optimiert so die Maschinenlaufzeiten. Wird über DLR eine Lücke im Ring entdeckt, werden Daten über einen alternativen Netzwerkabschnitt gesendet.

Das neue 2-Port-Modul für EtherNet/IP ist zum 1-Port-Modul (AB6214) abwärtskompatibel und kann im Automatisierungsgerät einfach in den für das Anybus-CC-Modul vorgesehenen Steckplatz gesteckt werden. Muster des neuen Moduls sind verfügbar, die Serienproduktion beginnt Ende Juli 2010.

Weitere Informationen:
» Anybus-CC für EtherNet/IP mit 2-Port-Switch
» Produktfamilie Anybus-CC


Thilo Döring neuer Vertriebsleiter der HMS Industrial Networks GmbH

Thilo DöringThilo Döring ist seit 1. Mai 2010 neuer Vertriebsleiter der HMS Industrial Networks GmbH in Karlsruhe. In seiner neuen Funktion verantwortet er den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der 39-jährige verfügt über langjährige Erfahrung in der Automatisierungsindustrie und war zuletzt Vertriebsleiter für den Bereich Südwest bei Mitsubishi Electric Deutschland. Dörings Werdegang zeichnet sich durch eine große Affinität zur Automatisierung und zur industriellen Kommunikation aus.

Mit seinem Vertriebskonzept möchte er nicht nur Marktanteile in traditionellen HMS-Branchen ausbauen, sondern auch neue Geschäftsfelder für die HMS GmbH erschließen. Oberstes Ziel ist es, die Vertriebsstrukturen im deutschsprachigen Raum zu stärken und weiter auszubauen.

„Langjährige Branchenerfahrung kombiniert mit Vertriebserfahrung: Das zeichnet unseren neuen Vertriebsleiter aus“, erklärt Dipl-Ing. Michael Volz, Geschäftsführer der HMS GmbH. „Mit der Verstärkung unseres Vertriebsteams am Standort Karlsruhe durch Herrn Döring ist die HMS GmbH bestens aufgestellt, um auch in Zukunft zweistellige jährliche Wachstumsraten zu erzielen“, ist sich Volz sicher.

Weitere Informationen:   » Ansprechpartner bei HMS


Feldbus und Industrial Ethernet weiter auf dem Vormarsch

Trotz der Wirtschaftskrise 2009 hat die Zahl der Automatisierungsgeräte, die in industrielle Netzwerke integriert sind, erheblich zugenommen. Jüngste Marktstudien bestätigen, dass Standardfeldbusse wie Profibus, DeviceNet und CC-Link weiterhin 2-stellige Zuwachsraten verzeichnen. Laut Jörg Freitag, Vorsitzender der Profinet Nutzerorganisation e.V. (PNO), wurden 2009 3,1 Millionen neue Profibus-Knoten installiert, was einer Wachstumsrate von 11% entspricht.

Grafik Netzwerktrendds

Die Verbreitung von Echtzeitprotokollen im Bereich des Industrial Ethernet wie z.B. EtherNet/IP, Profinet, Modbus-TCP, EtherCAT oder SERCOS III verläuft in der Automatisierungsindustrie wesentlich langsamer als ursprünglich erwartet. Das Nebeneinander von Feldbussen und Industrial Ethernet wird also auch in den nächsten Jahren die Regel sein. Da Anwender und Hersteller weiterhin mit einer zunehmenden Zahl verschiedener industrieller Kommunikationssysteme konfrontiert sind, sind und bleiben flexible Kommunikationsschnittstellen ein wichtiger Erfolgsfaktor für alle Arten von Automatisierungsgeräten.

Weitere Informationen:
» Trends in der industriellen Kommunikation (Video)
» Whitepaper: Schneller Umstieg von Profibus auf Profinet
» Interview in der Fachzeitschrift A&D mit Michael Volz (GF HMS)


Anybus X-gateway koppelt Profinet und Modbus-TCP

Anybus X-gateway koppelt Profibus mit Modbus-TCPDas intelligente Gateway verbindet SPSen von Schneider Electric, ABB oder GE mit Automatisierungssystemen und Netzwerken von Siemens.

Das Anybus X-gateway ermöglicht Systemintegratoren den einfachen Austausch von E/A-Daten zwischen zwei verschiedenen SPS-Systemen und Netzwerken. Über das X-gateway können Automatisierungsgeräte im Profibus-Netzwerk mit Geräten im Modbus-TCP-Netzwerk kommunizieren und umgekehrt. Typische Einsatzbereiche sind Installationen, bei denen sowohl SPSen von Siemens als auch Steuerungen von Schneider Electric, ABB oder GE eingesetzt werden. Dies ist z. B. in der Automobilfertigung der Fall, wo häufig Profibus-basierte Anlagenteile in übergeordnete Modbus-TCP-basierte Steuerungssysteme integriert werden sollen.

X-gateways dienen in erster Linie dem Austausch von E/A-Daten zwischen zwei Netzwerken, bei dieser Gateway-Ausführung zwischen Profibus und Modbus-TCP. Wird das Profibusnetzwerk von einer Siemens-SPS gesteuert, genügt ein Gateway mit Profibus-Slave-Schnittstelle. Ist das nicht der Fall, ist das Gateway mit Profibus-Master-Schnittstelle die richtige Wahl. Die Konfiguration des Profibus-Masters erfolgt über das Windows-basierte HMS-Konfigurationstool "NetTool" für Profibus, das im Lieferumfang des X-gateways enthalten ist.

Die Produktfamilie der Anybus X-gateways umfasst über 200 sofort betriebsbereiter Gateways zur Kopplung zweier industrieller Netzwerke. Die Produktfamilie unterstützt 17 verschiedene Feldbusse und Industrial-Ethernet-Netzwerke wie Profibus, DeviceNet, CANopen, CC-Link, EtherNet/IP, Profinet und viele mehr. Alle Gateway-Versionen arbeiten auf dieselbe Art und Weise und sind eine flexible Standardlösung für die Kopplung von industriellen Netzwerken.

Weitere Informationen:
» Produktfamilie Anybus X-gateways
» Anybus X-gateways: Technische Details



HMS

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Anybus Communicator

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Der Communicator integriert Feldgeräte ohne eigenen Busanschluss in industrielle Netzwerke und kann z.B. externe Busschnittstelle für die InSight 500 von Cognex oder das Messmodul NZM-XMC von EATON Moeller sein.

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