Anybus-IC – Produkteigenschaften
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Kommunikation mit oder ohne eigenen Mikrocontroller - mehr Flexibilität mit Anybus-IC
Anybus-IC sind die ideale Kommunikationslösung für Automatisierungsgeräte kleiner und mittlerer Größe: Ihre kleine Bauform, die geringe Leistungsaufnahme sowie die Möglichkeit, die Anybus-IC stand-alone oder zusammen mit einem weiteren Mikrocontroller einzusetzen, sprechen für sich. Mit den Anybus-IC können Sie ihre Feldgeräte in nur einem Entwicklungsschritt an Feldbusse und Industrial Ethernet anbinden. Aufwändige Hard- oder Software-Änderungen am Feldgerät sind dafür nicht notwendig.
Technische Details

Funktionsweise
Anybus-IC sind Single-Chip-Kommunikationslösungen. Die Chips sind eine vollwertige Kommunikationsschnittstelle für industrielle Netzwerke. Die Schnittstelle zum Feldgerät ist standardisiert und vollkommen netzwerkunabhängig.
Egal, ob Feldbus oder Industrial-Ethernet - die kleinen, flexiblen und preiswerten Anybus-IC sind ideale Kommunikationsschnittstellen für Feldgeräte kleiner und mittlerer Größe. Anybus-IC sind eine attraktive Alternative zur Eigenentwicklung einer Kommunikationsschnittstelle.
Bei intelligenten Feldgeräten mit eigenem Mikroprozessor wird das Anybus-IC über eine serielle UART-Schnittstelle mit dem Feldgerät verbunden. Durch das Anybus-IC ist eine umfassende Kommunikation möglich. Es können zyklische E/A-Daten, azyklische Parameterdaten sowie Netzwerkstatus- und Diagnoseinformationen übertragen werden.
Beim Einsatz in prozessorlosen Feldgeräten werden Eingangs- und Ausgangssignale direkt über eine getaktete Schieberegisterschnittstelle ausgetauscht.
Das Anybus-IC hat die Größe eines DIL-32-Chip-Sockels. Es benötigt lediglich eine Spannungsversorgung von 5 Volt. Die Leistungsaufnahme ist sehr gering. Die Schnittstelle zum industriellen Netzwerk ist galvanisch isoliert.
Unterstützte Netzwerkfunktionen
Anybus-IC basieren auf der aktuellsten Spezifikation des jeweiligen industriellen Netzwerks. HMS hält die Netzwerkfunktionen auf dem neuesten Stand, so dass das Automatisierungsgerät immer den aktuellen Kommunikationsstandards entspricht. Die Anybus-IC sind für das gewählte Netzwerk vorzertifiziert und verhalten sich netzwerkkonform. Die Netzwerkfunktionen beinhalten zyklische E/A-Daten, azyklische Parameter, Informationen zu Netzwerk, Status und Diagnose sowie Alarmmeldungen und Geräteidentifizierung. Über seine Schnittstelle zum Automatisierungsgerät kann die Funktionsweise des Anybus-IC an die Kommunikationsanforderungen des Automatisierungsgerätes angepasst werden.
IT-Funktionen für Ethernet-Versionen
Anybus-IC für Ethernet verfügen über integrierte IT-Funktionen wie einen dynamischen Webserver, Telnet- und FTP-Server sowie einen E-Mail-Client.
Im Webserver können z.B. Daten überwacht werden. Auch der Versand ereignisabhängiger E-Mails ist möglich. Dank SSI können in Webseiten und E-Mails dynamische Inhalte wie z.B. E/A-Daten, die aktuelle Konfiguration sowie sonstige Einstellungen angezeigt werden.
Zu den IT-Funktionen gehört auch ein TCP/UDP/IP Socket Interface, mit dem herstellerspezifische TCP/IP-basierte Protokolle ausgeführt werden können. Über das Socket Interface sind die Kernfunktionen des Anybus-IC zugänglich.
| Key Features |
Vollwertige Feldbus-/Industrial-Ethernet-Schnittstelle im DIL-32-Format |
Stand-alone oder zusammen mit einem Mikrocontroller einsetzbar |
Enthält alle analogen und digitalen Komponenten einer vollwertigen Kommunikations-
schnittstelle für industrielle Netzwerke |
Wickelt das Netzwerkprotokoll selbstständig ab |
Galvanisch isolierte Schnittstelle zum industriellen Netzwerk |
Serielle SCI-Schnittstelle zum Feldgerät mit je max. 128 Byte E/A-Daten über
Modbus-RTU |
Schieberegisterschnittstelle (SSC) für den direkten Anschluss von je 16 Byte Ein- und Ausgangsdaten |
Ethernet-Versionen mit erweiterten IT-Funktionen |
5-Volt-Spannungsversorgung mit sehr geringer Leistungsaufnahme |
Vorzertifiziert auf Feldbus/Ethernet-Konformität: CE-, UL, RoHS-konform |