Single-Chip-Lösung für Profibus
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Das Anybus-IC für Profibus ist eine Single-Chip-Profibusschnittstelle. Auf nur 8 cm2 realisiert es eine vollständige Profibus-DP-Schnittstelle, bestehend aus einem leistungsfähigen Mikrocontroller mit integriertem Flash- und RAM-Speicher und dem Profibus-Protokollchip. On Board sind auch alle analogen Komponenten einschließlich Optokoppler, DC/DC-Wandler und Bustreiber. Das Anybus-IC ist zertifiziert und auf Interoperabilität mit Siemens und anderen führenden Profibus-Mastern getestet. Der On-Board-Mikroprozessor wickelt den gesamten Profibus-Busverkehr automatisch ab. Das Anybus-IC kann im Stand-alone-Betrieb oder in Verbindung mit einem externen Mikroprozessor betrieben werden. Die seriellen Hard- und Software-Schnittstellen des Profibus-IC sind standardisiert und mit den übrigen Varianten der Anybus-IC Famile funktional identisch . Dadurch ist die Austauschbarkeit mit anderen Anybus-IC ohne Änderungen der Geräteschnittstelle sichergestellt.
Anwendungsbereich des Profibus-IC
Das Anybus-IC ist für den Einsatz in kompakten Automatisierungsgeräten wie Sensoren und Aktuatoren optimiert. In einfachsten Geräten wie z.B. Ventilinseln wird das Profibus-IC im Stand-alone-Modus betrieben und kann direkt die digitalen oder analogen Signale ansteuern. In Feldgeräten mit eigenem Mikroprozessor arbeitet das Anybus-IC wie ein Profibus-UART und entlastet den Geräteprozessor vollständig von der Profibus-Protokollbearbeitung.
Profibus-Funktionen
Das Profibus-IC unterstützt eine maximale Profibus-Datenbreite von 128 Byte Input- und 128 Byte Output-Daten sowie alle Baudraten von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s. Die Baudratenerkennung erfolgt automatisch. Das Anybus-IC realisiert den vollständigen Funktionsumfang eines Profibus-DP-Slaves. Die Profibus-Stationsadresse kann über die integrierte Schieberegisterschnittstelle und einen DIP-Schalter oder über den Profibus online eingestellt werden. Diagnose-LEDs können über die Schieberegisterschnittstelle angesteuert werden. Die Profibus-Identnummer ist frei wählbar.
Serielle Prozessorschnittstelle
Beim Einsatz in intelligenten Geräten, die über einen eigenen Mikroprozessor verfügen, wird das Profibus-IC über seine asynchrone serielle SCI-Schnittstelle mit dem Prozessor verbunden. Es übernimmt die gesamte Protokollbearbeitung, so dass der Mikroprozessor des Endgerätes nicht unnötig durch die Abwicklung des Busprotokolls belastet wird. Die Kommunikation zwischen dem Geräteprozessor und dem Anybus-IC erfolgt durch ein einfaches serielles Aufruf-/Antwort-Protokoll. Die über den Profibus zu sendenden/empfangenden Daten werden als reine Nettodaten seriell zwischen dem Anybus-IC und dem Geräteprozessor übertragen.
Stand-alone-Betrieb
Für den Einsatz in prozessorlosen Endgeräten stellt das Profibus-IC eine getaktete SSC-Schieberegisterschnittstelle bereit, an der bis zu 128 Eingangs- und 128 Ausgangssignale (digital oder analog) direkt angeschlossen werden können. Das erste Byte im Eingangsdatenbereich ist für die Adresseinstellung über BCD- oder DIP-Schalter reserviert, das erste Byte im Ausgangsdatenbereich für die Diagnose-LEDs .
Konfigurationsschnittstelle
Zusätzlich zur asynchronen SCI- und zur synchronen SSC-Schnittstelle steht ein serieller Konfigurationsport zur manuellen Änderung von Konfigurationsparametern zur Verfügung. Alle drei Schnittstellen können auch simultan betrieben werden.
Vorteile
Im Vergleich zur Eigenentwicklung einer Profibus-Schnittstelle werden durch den Einsatz des Profibus-IC aus der Anybus-Familie bis zu 70% Entwicklungskosten und wertvolle Time-to-Market eingespart. Die typische In-Design-Zeit liegt bei ca. 2 Wochen. Besonders vorteilhaft ist, dass nach einem einmaligen Entwicklungsprojekt auch die anderen Anybus-IC für Feldbus und Industrial Ethernet ohne Änderungen der Geräteelektronik eingesetzt werden können.
Zertifikate
Das Profibus-IC von HMS ist durch die Profibus-Nutzerorganisation auf Kompatibilität zum Profibus-Standard zertifiziert. Zur Dokumentation der Industrietauglichkeit liegt HMS das CE- Zertifikat vor.
Die volle Interoperabilität mit Automatisierungsgeräten führender SPS/PC-Hersteller, u.a. Siemens, Moeller, ABB, Bosch Rexroth, Schneider und Hitachi, hat HMS in vielen Anwendungen erfolgreich unter Beweis gestellt.
Support
HMS ist akkreditiertes Profibus-Kompetenzzentrum und unterstützt Sie gerne bei der Enwicklung einer Profibus-Schnittstelle. Von der Beratung über Schulungen bis zur Zertifizierung begleiten wir Sie in allen Entwicklungsphasen. Unser Technischer Support ist persönlich, qualifiziert und kostenlos.
| KEY
FEATURES |
vollständiger Profibus-DP-Slave gemäß IEC 61158 |
Stand-alone-Betrieb oder als serielles Profibus-UART |
max. 144 Byte Eingangs- und 144 Byte Ausgangsdaten |
Potenzialtrennung mit DC/DC-Wandler und Optokoppler on Board |
geräteseitige serielle SCI-Schnittstelle (Modbus-Protokoll) mit max. 57 kBit/s |
synchrones SSC-Schieberegister-Interface zum direkten Anschluss von E/A-Signalen |
serielle Konfigurationsschnittstelle |
CE- und Profibus-Zertifizierung |
| TECHNISCHE DATEN |
| Abmessungen: |
42 mm x 21 mm x 15 mm (BxLxH) |
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| Spannungsversorgung: |
+5 V max. 150 mA |
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| Betriebstemperatur: |
-40 bis +85 °C |
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| Max. E/A-Daten: |
ingesamt 144 Byte Eingangsdaten für SSC und SCI
ingesamt 144 Byte Ausgangsdaten für SSC und SCI |
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Max. E/A-Daten via
SCI-Schnittstelle: |
128 Byte Eingangs- und 128 Byte Ausgangsdaten |
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Max. E/A-Daten via
SSC-Schnittstelle: |
16 Byte Eingangsdaten und 16 Byte Ausgangsdaten |
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| Profibus-Baudraten: |
9,6, 19,2, 93,75, 187,5, 500, 1.500, 3.000, 6.000, 12.000 kbit/s |
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| Schnittstellen: |
synchrone SSC-Schnittstelle, asynchrone SCI-Schnittstelle, serieller Konfigurationsport |
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| HMS-Bestellnr.: |
AB6000 |