CC-Link-Busmodul
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Das embedded CC-Link-Busmodul der Produktfamilie Anybus-S ist ein vollständiger CC-Link-Slave. Es enthält alle analogen und digitalen Komponenten einer leistungsfähigen CC-Link-Anschaltung. Der On-Board-Mikroprozessor wickelt das gesamte CC-Link-Protokoll automatisch ab und entlastet so den Hauptprozessor des Automatisierungsgerätes vollständig von der CC-Link-Protokollbearbeitung. Die dual-port-RAM-basierte Hard- und Software-Schnittstelle des Busmoduls ist standardisiert und funktional identisch mit allen anderen Anybus-S-Modulen. Dadurch ist die Austauschbarkeit des CC-Link-Moduls mit anderen Anybus-S-Modulen für ControlNet, DeviceNet, Profibus, Profinet IO, CANopen, Interbus, Modbus-RTU, Modbus-TCP, Modbus-Plus, Ethernet/IP und FIPIO ohne Änderungen der Geräteschnittstelle sichergestellt.
Anwendungsbereich
Das Busmodul ist für den Einsatz in Automatisierungsgeräten wie Antrieben, Bedienterminals, Industriewaagen und Steuerungen optimiert. Es kommt typischerweise dort zum Einsatz, wo es auf die Übertragung großer Datenmengen bei hohem Datendurchsatz ankommt. Das embedded Busmodul wird vom Hersteller eines Automatisierungsgerätes in die Gerätelektronik integriert.
CC-Link-Funktionen
Das Modul unterstützt bis zu 128 E/A-Signale und max. 16 Datenworte. Es belegt max. 4 Stationen und unterstützt alle Baudraten von 156 kbit/s bis zu 10 Mbit/s. Die Busschnittstelle ist galvanisch isoliert. Stationsadresse und Baudrate können über Drehschalter eingestellt werden. Zum Lieferumfang gehört auch das elektronische Gerätedatenblatt, die sogenannte CSP-Datei. Das CC-Link-Modul wurde durch die CLPA-Nutzerorganisation erfolgreich zertifiziert. Vier Diagnose-LEDs signalisieren den aktuellen CC-Link-Zustand und eventuelle Fehlermeldungen. In der Standardversion wird das Modul mit einem 5-poligen Schraubklemmenanschluss ausgeliefert. Auf Anfrage können alternativ auch Stiftleisten als Board-to-Board-Verbindung bestückt werden.
Geräteseitige Schnittstelle
Die Hardware- und Software-Schnittstelle des CC-Link-Busmoduls bildet ein 2 KB Dual-Port-RAM. Der Datentransfer zwischen dem Mikroprozessor des Automatisierungsgerätes und dem CC-Link-Busmodul erfolgt über einen 8 Bit breiten Datenbus. Zusätzlich werden 11 Adressleitungen, Chipselect- und Read/Write-Signale benötigt. Das CC-Link-Modul kann im Interrupt- oder im Polling-Verfahren betrieben werden. Zwischen dem Modul und dem Geräteprozessor werden reine Nettodaten ausgetauscht, die gesamte CC-Link-Protokollbearbeitung übernimmt der On-Board-Mikroprozessor. Zur Versorgung des Moduls werden geräteseitig 5 Volt benötigt.
Vorteile
Im Vergleich zur Eigenentwicklung einer CC-Link-Schnittstelle werden durch den Einsatz eines fertigen CC-Link-Busmoduls bis zu 70% Entwicklungskosten und wertvolle Time-to-Market eingespart. Die typische In-Design-Zeit liegt bei ca. 1-3 Wochen. Besonders vorteilhaft ist, dass nach einem einmaligen Entwicklungsprojekt auch alle anderen Anybus-Module für ControlNet, DeviceNet, Profibus, Profinet IO, CANopen, Interbus, Modbus-RTU, Modbus-TCP, Modbus-Plus, Ethernet/IP und FIPIO eingesetzt werden können und damit Anschlussmöglichkeiten an bis zu 16 verschiedene Bussysteme geschaffen werden.
Zertifikate
Das Modul ist durch die CPLA-Organisation auf Kompatibilität zum CC-Link-Standard zertifiziert. Zur Dokumentation der Industrietauglichkeit liegen CE-, UL- und cUL-Zertifikate vor. Die volle Interoperabilität mit SPS- und PC-Masterbaugruppen von Mitsubishi Automation wurde erfolgreich unter Beweis gestellt.
Support
Unsere In-Design-Zentren in Karlsruhe, Chicago, Tokio und Halmstad unterstützen jederzeit bei der Entwicklung und stellen u.a. Beispielsoftware im C-Quellcode, Schaltungsvorschläge und Evaluation Boards zur Verfügung. Kostenlose Entwicklerschulungen erleichtern den Einstieg in die Anybus-Technologie und geben wertvolle Tipps für ein optimales Hardware- und Software-Design.
| KEY
FEATURES |
parallele 2 KB Dual-Port-RAM-Schnittstelle |
DIP-Switch zur Einstellung der Slave-Adresse |
Baudrate: 156 kbit/s bis zu 10 Mbit/s |
max. 128 E/A-Signale und max. 16 Datenworte |
belegt bis zu 4 Stationsadressen |
galvanisch getrennte RS-485-Schnittstelle |
einfache Austauschbarkeit mit den anderen Anybus-Modulen |
Kreditkartenformat |
| TECHNISCHE DATEN |
| Abmessungen: |
54 mm x 86 mm x 15 mm (BxLxH) |
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| Spannungsversorgung: |
+5V max. 450 mA |
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| Betriebstemperatur: |
0 bis +70 °C |
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| CC-Link-Baudrate: |
56 kbit/s bis zu 10 Mbit/s einstellbar |
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| Max. E/A-Daten: |
bis zu 128 E/A-Signale und max. 16 Datenworte |
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| Protokolle: |
CC-Link gemäß BTP-05027-B-Spezifikation |
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| HMS-Bestellnr.: |
AB4210 (Standardkonfiguration mit 5-poligem Schraubklemmanschluss), kundenspezifische Konfigurationen der Steckverbinder, Schalter und LEDs auf Anfrage |