Modbus-TCP-Gateways für Feldbusse und Industrial Ethernet
Gateway Modbus-TCP-Client (Master) / Modbus-TCP-Server (Slave)
Das Anybus X-gateway Modbus-TCP-Client auf Modbus-TCP-Server ist ein intelligentes Gateway zur Einbindung von Modbus-TCP-basierten Feldgeräten in ein weiteres Modbus-TCP-Netzwerk. Es arbeitet als Client (Master) im unterlagerten Modbus-TCP-Netzwerk und als Server (Slave) im übergeordneten Modbus-TCP-Netzwerk. Das Gateway ermöglicht die transparente Datenkommunikation über Netzwerkgrenzen hinweg und hilft so, Produktionsprozesse effizienter und flexibler zu gestalten.
Datenaustausch
Das Gateway tauscht jeweils bis zu 256 Byte zyklische E/A-Daten transparent zwischen dem untergeordneten Modbus-TCP- und dem überlagerten Modbus-TCP-Netzwerk aus. Die minimale Scan-Zykluszeit im Modbus-TCP-Netzwerk beträgt 10 ms. Der Transfer durch das Gateway erfolgt i. d. R. innerhalb von 5 ms. Das Gateway liest Daten über Modbus-Kommandos aus den am Modbus-TCP angeschlossenen Geräten aus und stellt diese im übergeordneten Modbus-TCP-Netzwerk zur Verfügung. In der umgekehrten Richtung werden Daten aus dem übergeordneten Modbus-TCP-Netzwerk über Modbus-Kommandos als Registerwerte in die unterlagerten Modbus-TCP-Geräte geschrieben.
Konfiguration
Das Gateway und das unterlagerte Modbus-TCP-Netzwerk werden über eine webbasierte grafische Benutzeroberfläche und einen Standard-Webbrowser konfiguriert. Die Konfiguration der Ethernet-TCP/IP-Parameter (IP-Adresse) kann entweder automatisch über DHCP oder manuell erfolgen. Für die manuelle Konfiguration der TCP/IP-Parameter bietet HMS das Tool
Anybus IPconfig zum kostenlosen Download an.
Weitere Details zur Konfiguration
Server-Schnittstelle (überlagertes Netzwerk)
Die Schnittstelle realisiert den Funktionsumfang eines Modbus-TCP-Servers (Slave) und unterstützt Übertragungsgeschwindigkeiten von 10 oder 100 Mbit/s. Der Anschluss an das überlagerte Modbus-TCP-Netzwerk erfolgt über zwei RJ45-Standardbuchsen.
Client-Schnittstelle (unterlagertes Netzwerk)
Die Client-Schnittstelle des Gateways arbeitet als Modbus-TCP-Client (Master) gemäß Spezifikation 1.1B. Die Übertragung erfolgt mit 10 oder 100 Mbit/s. Die Schnittstelle verfügt über einen integrierten 2-Port-Switch, der die Installation des Modbus-TCP-Netzwerkes in Linientopologie ohne externe Switche unterstützt. Der Anschluss erfolgt über RJ45-Standardstecker. Der Modbus-TCP-Client kann bis zu 64 Modbus-TCP-Server ansprechen. Für die Kommunikation zwischen Client und Server benutzt das Gateway ausschließlich Register-Befehle.
Diagnose
Auf der Frontseite des Gateways befinden sich acht Diagnose-LEDs, die den Zustand des Gateways sowie des unter- und überlagerten Netzwerkes anzeigen. Zusätzlich lassen sich über das webbasierte Konfigurationsinterface detailliertere Statusinformationen abrufen und der Zustand der Modbus-TCP-Server darstellen. Der Zustand der Modbus-TCP-Server im unterlagerten Modbus-TCP-Netzwerk kann in Form einer "Live List" auch im überlagerten Modbus-TCP-Netzwerk dargestellt werden.
| KEY FEATURES |
| Allgemein |
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| Modbus-TCP-Client (Master) |
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| Modbus-TCP-Netzwerk per “Live List” übermittelt |
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| Modbus-TCP-Server (Slave) |
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| TECHNISCHE DATEN | |
| Abmessungen: | 110 x 35 x 101 mm ( H x B x T ) |
| Spannungsversorgung: | 24 V Gleichspannung ( -15% bis +20%) |
| Betriebstemperatur: | -25 bis +70 °C |
| Stromaufnahme: | 150 mA @ 24 V |
| Montage: | Hutschiene oder Wandmontage |
| Bestellnummer: | AB9008 |
| Set für Wandmontage: | Bestellnr. 021520-B |
| SD-Karte (für die Industrie): | Bestellnr. 021530-B |
| Weitere Informationen |
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